Behandlungstechnik 13 von 14

Kinesio - Tape

Kinesiotaping, oft auch als Kinesiologie-Tape oder Kinesio-Tape bezeichnet, ist eine Therapiemethode, die in der Physiotherapie und Sportmedizin angewendet wird. Bei dieser Technik werden spezielle, elastische Klebebänder auf die Haut aufgebracht. Die Grundidee besteht darin, diese Tapes so anzulegen, dass sie unterschiedliche therapeutische Ziele erreichen.

Einer der Hauptzwecke des Kinesiotapings ist die Unterstützung und Stabilisierung von Gelenken und Muskeln. Dies kann besonders hilfreich bei Verletzungen oder zur Vorbeugung von Überlastungsschäden sein. Das elastische Tape erlaubt jedoch immer noch eine gewisse Bewegungsfreiheit, im Gegensatz zu starren Verbänden oder Gips, was während der Rehabilitation von Vorteil sein kann.

Ein weiterer Vorteil des Kinesiotapings ist die Schmerzlinderung. Das Tape kann die Durchblutung fördern und Druck von schmerzhaften Stellen nehmen, was dazu beitragen kann, Schmerzen zu reduzieren. Durch das Anheben der Haut unter dem Tape kann auch der Lymphfluss verbessert werden, was bei der Reduzierung von Schwellungen hilfreich ist.

Darüber hinaus beeinflusst das Kinesiotape die sensorische Wahrnehmung der Haut, was dem Körper helfen kann, auf Verletzungen oder Beschwerden zu reagieren. Kinesiotape wird bei verschiedenen Zuständen eingesetzt, einschließlich Muskelverletzungen, Gelenkschmerzen und Überlastungssyndromen, und kann auch zur Verbesserung der sportlichen Leistung verwendet werden.